
Jürgen Boldt sieht sich als neuer Vorsitzender des Gießener SV vielen Anliegen aus den Abteilungen gegenüber Jürgen Boldt, der neue Vorsitzende des Gießener Schwimmvereins (GSV), hat keine leichte Aufgabe übernommen. Er muss beweisen, dass die strukturellen Probleme, die vor vier Jahren dazu führten, dass der damalige Vorstand die Einsetzung eines amtlich bestellten Notvorstands beantragte, überwunden und nicht nur übertüncht sind. Im Gespräch mit dieser Zeitung äußerte er sich zu seinen Plänen. Zunächst betont Boldt, dass er sich nicht um den Job geschlagen habe. Aber da sich niemand sonst fand, habe er sich als Ur-GSVler - der 50-Jährige ist seit 40 Jahren Vereinsmitglied - in der Pflicht gefühlt. Schließlich sei die Wahl eines neuen Vorsitzenden die Voraussetzung dafür gewesen, dass Notvorstand Turgay Schmidt seine Arbeit für beendet erklären konnte. Boldt wurde in der Mitgliederversammlung vor zwei Wochen zwar nicht einstimmig gewählt, aber einen Gegenkandidaten gab es nicht. Ein Schriftführer wird noch gesucht.